Deine Vision

Das heutige Thema ist eines meiner absoluten Lieblingsthemen: Träumen, eine Vision haben und in die Richtung den ersten Schritt zu gehen, um sie zu verwirklichen. Und obwohl dieser Kurs sich nun dem Ende nähert, hoffe ich, dass es für dich gerade erst der Anfang ist. Der Anfang für ein MamaSein und auch generell ein Sein, das in jedem Moment für dich ein Genuss ist. Dass du alles davon genießen kannst, auch die Herausforderungen. Denn das ist ja alles Teil vom Leben. Dein Leben. Und du kreierst es und bestimmst maßgeblich mit, wie es sich entfaltet. Und wir können unser Leben mitbestimmen, indem wir uns bewusst werden. Darüber, was wir fühlen, was wir wollen, was wir uns wünschen, wie wir mit Situationen umgehen, wie unsere Beziehung dazu ist. Deshalb ist es sehr kraftvoll, eine Vision zu haben. Eine Vision, wie du dir dieses Leben im Sein wünschst.

Denn ohne eine Vision ist es sehr schwer, etwas zu verwirklichen. Weil man sich ja dann gar nicht klar darüber ist, was man will. Wie soll es dann zu dir finden?

Deshalb finde ich es sehr kraftvoll, sich seiner Vision bewusst zu werden. Es muss nicht absolut detailliert sein oder in Stein gemeißelt. Ganz im Gegenteil: das finde ich eher einen Nachteil. Denn oft verwirklichen sich Dinge, die wir uns wünschen oder von denen wir träumen, sehen aber am Ende "im Außen" anders aus als erwartet. Vielleicht ja sogar noch besser. Deshalb finde ich es wichtig, nicht zu stark festzulegen, wie und wann genau das "Endergebnis" aussehen sollte. Und Visionen wachsen ja auch mit uns mit.

Deshalb bin ich ein großer Fan, Visionen in Form von offenen Absichten zu formulieren. Das ist wie eine Ursache, die eine Wirkung anstößt. Wie eine Einladungskarte, die man rausschickt und dann kommen die Gäste. Und man kann sie immer mal wieder updaten.

Eine solche Absicht könntest folgendermaßen lauten:

"Ich, _________________________ (dein Name), gebe heute die Absicht, dass ab sofort mehr Leichtigkeit, Raum & Zeit für mich und Aufschwung auf energetischer und gesundheitlicher Ebene in mein Leben kommen und sich da verankern darf".

Oder:

"Ich, __________________________ (Name), lade ab heute mehr Leichtigkeit, Freude, Gelassenheit, Erholung und Verspieltheit.... in meinen Mama-Alltag ein".

Das sind natürlich nur Beispiele. Jetzt bist du dran :-). Formuliere eine Absicht, die eine Öffnung ist für das, was du in dein Leben einladen willst. Und schreibe sie dir auf einen Zettel, den du z.B. in ein Kuvert stecken und erst in 1 Monat wieder lesen kannst. Das ist unglaublich kraftvoll, um es zunächst loszulassen und dann später aber zu sehen, was sich seitdem alles Positives in Gang gesetzt hat.

Oder, wenn du mehr der kreative Typ bist, macht es dir vielleicht Spaß, ein Visionboard zu erstellen. In meinem MamaMeditations-Onlinekurs stelle ich 3 Varianten vor, wie man das gestalten kann (u.a. auch eine Mama-Kurz-Variante, wenn man nicht viel Zeit hat) und ich stelle dir diesen Beitrag hier zur Verfügung, wenn du dich dazu hingezogen fühlst. Ich nenne es "Feel-Board", weil ich es wichtig finde, dass man seine Vision nicht nur vor seinem inneren Auge sieht, sondern sie auch fühlen kann. Hier gehts zum Feel-Board.

Ich wünsche dir viel Spaß dabei!