Entspannung für den Geist

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Reise in den Verstand und jenseits davon

Nach einem sanften Einstieg ins Thema Entspannung auf Körperebene gehen wir heute eine Ebene tiefer. Und zwar tauchen wir in unseren Geist ein, in unsere Welt der Gedanken.

Unsere Gedanken bestimmen uns auf kraftvolle Weise. Ungefähr 70% unserer täglichen Gedanken sind nur wirres Geplapper. Rund 27% sind negativ (!!!) und nur 3% positiv. Das bedeutet, dass da ganz schön viel Potenzial ist für stressige Gedanken, die uns Nerven kosten und unser Leben nicht gerade leichter machen. Sie kosten Energie.

Das Problem ist: sie laufen größtenteils unbewusst ab. Deshalb ist der erste und wichtigste Schritt, uns unserer Gedanken bewusst zu werden. Sie zu beobachten. Und zu lernen, dass wir eine Wahl haben, ob wir sie denken wollen oder nicht. Darauf gehen wir in der nächsten Woche noch näher ein.

Heute geht es erst mal nur um das Bewusstwerden, was sich da in deinem Verstand abspielt.

  • Ist es da ruhig oder eher laut?

  • Leiert dein Verstand deine To-Do-Liste rauf und runter?

  • Kritisiert er dich in dem, was du tust?

  • Macht er sich Sorgen um Dinge, die noch gar nicht eingetreten sind?

  • Ärgert er sich über irgendetwas?

  • Bewertet er eine Situation?

  • Urteilt er über eine andere Person?

Das sind nur ein paar der Lieblingsbeschäftigungen unseres Verstandes, wenn er das Ruder übernommen hat. Es läuft meistens ohne Pause im Hintergrund und kostet Nerven und Kraft.

Wie viel cooler wäre es,

  • sich am Moment zu erfreuen und die Dinge genießen zu können, ohne sie mit anderen Situationen zu vergleichen.

  • jeden Menschen so anzunehmen und zu akzeptieren, wie er ist.

  • einen Schritt nach dem anderen in deinem Alltag zu tun, ohne immer die ganze Liste vor Augen zu haben.

  • friedliche und positive Gedanken zu denken.

  • auch mal Stille zu erleben im Kopf oder einfach Frieden.

  • einfach sein zu können.

Das fühlt sich entspannend an, oder? Und genau das ist es auch!

Der Schlüssel, um da hin zu kommen liegt darin, deine Gedanken, wie sie jetzt sind, einfach nur da sein zu lassen und sie einfach nur zu beobachten und vorbeiziehen zu lassen, ohne sie zu bewerten oder aktiv weiterzudenken. Das ist Meditation. Man kann das mit geschlossenen Augen praktizieren, aber auch mitten im Alltagsgeschehen. Gerade in stressigen Situationen kann es sehr hilfreich sein, einfach mal tief durchzuatmen und einfach nur mal zuzuschauen, was dein Verstand so treibt. Das ist manchmal wie Kino. Und hey, unser Verstand ist ein guter Kino-Regisseur! Manches ist absolut hollywoodreif ;-).

Klar, manchmal müssen wir uns auch wirklich Gedanken über etwas machen. Aber meistens hält uns unser Verstand einfach nur auf Trab mit Problemen, die entweder schon vorbei sind oder gar nicht wirklich existieren.

In jedem Fall ist es eine wichtige Grundlage für Meditation und eine gelassene Lebenseinstellung, seinen Verstand beobachten zu können. Heute ist natürlich nur ein kleiner einstieg, denn das ist etwas, was man ein bisschen üben muss und was mit einem weiter wächst.

Ich möchte dir hierfür eine kraftvolle geführte Meditation aus meinem MamaMeditation-Onlinekurs zur Verfügung stellen, in der du lernst genau das zu tun. Hier kannst du sie anhören und auch herunterladen:

Alternativ oder zusätzlich, kannst du dir hier auch noch meine Lieblingsmeditation "das Gedankenradio" anhören, in der du lernst, deine Gedanken leiser zu stellen, die Frequenz zu ändern oder auch mal ganz abzuschalten. Eignet sich auch super, um sie beim Einschlafen anzuhören.

Beobachte dann den restlichen Tag über immer mal wieder deine Gedanken. Ganz sanft und liebevoll. Und mache dir ein paar kurze Notizen im heutigen Reflexionsblatt über deinen Verstand, deine Gedanken und was dir aufgefallen ist.

Den Geist zu betrachten und Gedanken vorüber ziehen zu lassen ist ein großer Schritt in Richtung Gelassenheit und Entspannung.

Viel Spaß heute!

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