Mama-Alltags-Tipp #3: wenn mehr zu tun ist als man schaffen kann

Manchmal habe ich mehr zu tun, als ich schaffen kann: der Haushalt, einkaufen, kochen, mein Onlinebusiness, bürokratische Erledigungen, Zeit mit meinen Kindern,.... und das ist noch nicht mal alles. Alles ist wichtig, alles mache ich gerne und doch habe ich nur 2 Arme, einen Kopf und einen 24 Stunden-Tag, in dem ich auch mal schlafen muss. Kommt dir bestimmt bekannt vor, oder?

Früher hat mich das gestresst. aber ich komme mittlerweile sehr gut klar damit, dass ich so viel zu tun habe. Ich lebe nämlich gerne ein aktives Leben. Und heute möchte ich mit dir teilen, wie ich damit umgehe, so dass ich gut gelaunt & gelassen durch meine aktive Woche gehe. Es ist nämlich alles eine Frage der Prioritäten. (ein anderer Aspekt ist natürlich auch noch, wie man gelassen bleibt, indem man in seiner Mitte bleiben kann; aber das würde den Rahmen von dem heutigen Tipp sprengen). 

Also, so setze ich meine Prioritäten:

1. Ich tue NUR noch Dinge, die ich auch wirklich tun will. Einzige Ausnahme sind Pflichten, die ich erfüllen muss und eben keine Wahl habe. Dazu zählen z.B. nervige bürokrratische Aufgaben. Aber auch die erledige ich mittlerweile mit mehr Freude, weil es mich ja meistens weiterbringt. Und in so einem komplex-bürokratischen System wie Deutschland zu leben, kann manchmal nerven, ist aber auch ein Segen - immerhin bietet einem das auch Sicherheiten, von denen Menschen in anderen Ländern nur träumen können.

2. Obwohl ich nur Dinge tue, die ich will, sind es immer noch sehr viele. Deshalb streiche ich alle Dinge, die nicht wirklich sein müssen und vielleicht überflüssig sind.

3. Ich setze Prioritäten und zwar kommen an allererster Stelle Erledigungen, die Geld einbringen (z.B. Rechnungen für meinen Mann schreiben), damit unser Einkommen gesichert ist.

4. Dann kommen Erledigungen mit zeitlicher Frist (z.B. Aufträge mit Deadlines, Rechnungs-Zahlfristen, feste Termine etc.).

5. Dann kommen die Dinge, die mir wichtig sind, mein Onlinebusiness und meine Herzensangelegenheiten.

6. Erst jetzt kommt mein Haushalt und alle Erledigungen, wie Einkaufen usw. Die baue ich so dazwischen ein und erledige sie meistens zusammen mit den Kindern. Die LIEBEN nämlich z.B. einkaufen. Oder Kleinigkeiten zusammen kochen & backen. So verbinden wir Pflicht & und gemeinsame Zeit mit Mama. Besser gehts nicht! :-). Ausserdem bekomme ich auch viel Hilfe von meinen beiden "Großen", meinem Mann und der Oma. Ansonsten ist bei mir Regel Nr. 1: VEREINFACHUNG vom Haushalt! Das bedeutet: es muss nicht alles so perfekt sein ;-).

Und an aller-allererster Stelle stehen natürlich meine Kinder. Also das ist sozusagen Platz Null, weil es noch vor allem anderen kommt. Wenn meine Kinder da sind und es eben gerade nicht geht, zu arbeiten (z.B. weil ein Kind krank ist oder eben einfach meine Aufmerksamkeit braucht), dann geht es eben nicht.

Dann bin ich mit ihnen voll und ganz präsent und genieße jeden Moment.

Und weil es so wichtig ist, dass es mir gut geht, damit ich für meine Kinder da sein kann, komme eigentlich ich an aller-aller-allererster Stelle :-))))). Deshalb nehme ich mir viel Zeit für kleine Entspannungsmomente. Darüber schreibe ich dann den nächsten Tipp :-).

Jede Mama muss natürlich ihre eigenen Prioritäten setzen, denn nicht ein Leben gleicht dem anderen. Aber ich hoffe, dass mein Beispiel dich ein bisschen inspiriert hat!

Alles Liebe!

deine Verena