Positive Zwischenbilanz

(Diesen Beitrag kannst du dir auch als Audio anhören. Siehe unten.)

Das erste Modul zum Thema "Gedanken" bewegt sich langsam schon auf ein Ende zu (aber keine Sorge, ein paar spannende Beiträge kommen noch). Trotzdem möchte ich heute einen Tag einlegen, in dem du kurz mal innehalten und die bisherigen Themen einordnen und verdauen kannst.

Das haben wir bisher gelernt:

1. Du kannst deinen Verstand beobachten, d.h. du bist nicht dein Verstand. Das bedeutet, du bist deinen Gedanken auch nicht ausgeliefert.

2. Weil das so ist, bist du die Bossin und kannst deinen Verstand/deine Aufmerksamkeit/deine Gedanken lenken, wohin du willst, sie einfach nur beobachten oder einfach den Sender umschalten/die Frequenz ändern oder das Volumen runter drehen.

3. Du kannst diese positiven Gedanken auch ausagieren in Form von Wertschätzung (still im Inneren oder jemandem laut sagen) – was kleine und große Wunder bewirken kann. Weil Gutes immer noch mehr Gutes anzieht.

Toll oder?

Das Wunderbare ist, dass die Aufmerksamkeit positiv zu lenken NICHT bedeutet, negative Muster zu unterdrücken oder mit positiven Affirmationen nett zu überpinseln.

Es ist vielmehr ein sehr kraftvoller Akt, in dem du deine Macht zurück holst und dein Geburtsrecht einforderst, glücklich zu sein. Wenn du die Absicht setzt, dein Leben auf Positives zu gründen, wird diese Kraft nach und nach alle negativen Muster mit “nach oben” ziehen, verwandeln und aufsteigen lassen. Das passiert als positiver Nebeneffekt. Du musst nichts analysieren oder hart an deinen negativen Mustern arbeiten. Das ist alles völlig anstrengend und unnötig und bewirkt oft sogar das Gegenteil.

In diesem Modul hast du das Fundament gelegt, indem du deine Identifikation mit dem Verstand und den Gedanken gelöst hast. Jetzt bist du frei davon und kannst selbst entscheiden, wohin du gehen und was du denken willst. Kannst bewusst wahrnehmen, welche Gefühle aus deiner Wahl resultieren und wie sich dein Leben daraus gestaltet.

Es ist deine Wahl. Immer wieder. Auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt.

Wie du mit deinen Gedanken umgehst ist essentiell, denn deine Beziehung zu deinem Verstand und deinen Gedanken ist die Grundlage dafür, wie deine Beziehung zur Welt und deinem Leben aussieht. Es ist mit dafür verantwortlich, wie gelassen und glücklich du sein kannst.

Als nächster Schritt folgt der Umgang mit Gefühlen. Wie wir auch unsere Gefühle wahrnehmen lernen und nutzen können anstatt ihnen ausgeliefert zu sein. Denn Gefühle und Gedanken sind eng verknüpft - manchmal untrennbar. Wie geht das? Indem man zunächst lernt, auch die Gefühle erst mal so anzunehmen, wie sie sind und zuzuhören, was sie einem darüber sagen wollen, wo man steht. Denn Gefühle sind sehr spezifische und klare Anzeigetafeln, wo wir stehen. Von da aus kann man dann wunderbar bestimmen, wo man hin will.

Aber an dieser Stelle gehe ich nicht tiefer darauf ein, denn das würde den Rahmen sprengen. Das kommt dann in Modul 2.

Für den Moment geht es aber nun darum, dass du heute einmal inne hältst und dir verinnerlichst, was du bisher gelernt hast.

Verstehst du es? Hast du dazu Fragen? Bitte zögere nicht, mich zu Fragen, entweder in der Facebook-Gruppe, unten in den Kommentaren oder per Email (kontakt@mamameditation.de)

Auch wenn es nach kleinen Schritten aussieht und man im Außen zunächst nicht viel sieht, ist es doch einer der größten Schritte in deinem Leben, den du je gehen wirst, wenn du erkennst, dass du frei von deinen Gedanken sein kannst. Indem du sie beobachtest, ok sein lässt, einfach da sein lässt. Erst ein bisschen, dann immer mehr. Schritt für Schritt.

Es gibt immer zwei Seiten und du kannst in deinem Leben entscheiden, worauf du deine Wahrnehmung richtest: Glas halb voll oder halb leer? Dieses Bild ist so abgedroschen und doch so wahr.

Und was hat das alles mit Meditation zu tun? Und mit Mama-Sein?

Alles!

Denn als Mamas sind wir gefordert uns selbst und unseren Kindern das Beste zu geben und das geht am leichtesten, wenn wir inneren Frieden erleben und Ausgeglichenheit, anstatt vor lauter Stress und dünnen Nerven immer nur zu sehen, was alles nicht funktioniert oder schief läuft. Und das dadurch immer noch mehr zu stärken.

MamaMeditation ist also eine Meditation von Moment zu Moment. Durch viele verschiedene Tricks und Techniken (und zwar wählst du einfach die, die für dich persönlich funktionieren) immer wieder die Gewohnheit des Verstandes zu durchbrechen, der sich auf das Negative stürzen will.Und stattdessen das Positive und Kraftvolle in deinem Leben wahrzunehmen und wieder zu stärken. Den Zauber zu sehen. Die Liebe zu spüren. Einfach den Moment zu genießen.

Und irgendwann ertappst du dich bei einem negativen Gedanken, beobachtest ihn liebevoll, machst rein gar nichts mit ihm und durch dein Bewusstsein huscht nur ein “stimmt nicht”. Ein Lächeln. Ein Atemzug. Alles ist gut.

:-)

Höre dir den Beitrag hier als Audio an, wenn du z.B. gerade unterwegs bist:

Verena HaynKommentieren