Das Stille-Zoom

Herzlich Willkommen zu Modul 6 über Meditation!

In Modul 1, 2 und 3 über Gedanken und Gefühle und wie diese deine persönliche Geschichte beeinflussen, haben wir uns eine Grundlage geschaffen, die wir in Modul 4 und 5 angewendet haben, um mehr Zeit und Kraft in unser Leben zu holen. Nun werden wir diese Grundlage auch nutzen, um tiefer in das Thema Meditation einzusteigen.

Meditation ist im Grunde nichts Anderes, als die Aufmerksamkeit (oder auch Konzentration) auf eine Sache zu lenken (meist mittels eines Werkzeugs), so dass der Verstand still wird. Wir assoziieren damit oft, in der Lotushaltung zu sitzen, die Augen zu schließen und keine Gedanken mehr zu haben. Diese Assoziation ist leider auch der Grund, warum so viele denken, sie können nicht meditieren.

Denn:

1. du musst nicht unbedingt sitzen

2. du kannst immer meditieren, auch mit offenen Augen

und

3. Gedanken können da sein oder auch nicht - es ist egal.

Das “Werkzeug”, das uns hilft, zur Ruhe zu kommen und uns auf eine Sache zu fokussieren, kann alles mögliche sein. Bekannt ist, sich eine Kerze aufzustellen und sich auf die Flamme zu konzentrieren. Oder sich ganz auf den Atem zu konzentrieren. Oder Mantren zu verwenden. Aber es gibt mehr als das.

Wir haben in diesem Kurs bisher z.B. alltägliche Dinge als Werkzeuge genutzt. Weil das für uns Mamas praktisch ist, denn wir haben ja täglich damit zu tun. Haushaltstätigkeiten, Kaffee/Tee-Trinken, Spielen - all das kann man meditativ umwandeln.

Es geht darum, sich auf eine Sache zu fokussieren. Dann kommt man runter, der Verstand und die Gefühle beruhigen sich. Man kommt an.

Natürlich ist es aber auch sehr kraftvoll, sich ganz bewusst Freiraum und Zeit zu schaffen, um mit geschlossenen Augen zu meditieren. Da kann sich sehr tief festsitzender Stress, Erschöpfung und Schmerz loslösen.

Ein funktionierendes Meditations-Werkzeug bewirkt auf der körperlichen Ebene, dass sich die beiden Gehirnhälften synchronisieren, das heißt im Einklang miteinander schwingen. Während wir meistens nur entweder die eine oder die andere nutzen (je nach Situation), sind im Meditationszustand beide aktiviert: die Rechte (für den musischen, emotionalen, intuitiven Bereich) und die Linke (für den Bereich Konzepte, Mathematik, Logik, lineares Denken). Dieser Einklang bewirkt in unserer Wahrnehmung ein Erlebnis von zur Ruhe kommen, Frieden und Entspannung.

Geleitete Meditationen sind ein hervorragender Einstieg ins Meditieren, da man von der Anleitung getragen wird und deshalb tief loslassen kann. Während die Hintergrundmusik die rechte Gehirnhälfte aktiviert, erfreut sich die linke Gehirnhälfte an dem gesprochenen Text.

Wenn dann beide Gehirnhälften beschäftigt sind, kann ein Erlebnis jenseits des Verstandes stattfinden: ein Frieden, den man innerlich erlebt, aber nicht unbedingt in Worte fassen kann. Vielleicht erst mal nur ganz kurz. Ein kleiner Moment. Aber dieses Erlebnis von Entspannung, Gelassenheit, Stille oder wie auch immer man es nennen mag, verankert sich mit jeder Meditation mehr. Und zwar unabhängig davon, ob man viele Gedanken oder Gefühle erlebt hat während der Meditation. Die sind wie die Wolken am Himmel. Sie sind einfach da oder ziehen sogar vorüber. Aber der Himmel bleibt immer unveränderlich bestehen. Und das ist, wo einen eine Meditation hinbringt. In diesen unveränderliche Frieden, der immer da ist, in den wir uns einklinken können, egal wie es uns geht. Immer im Jetzt. Es ist einfach nur eine Entscheidung. Und am Anfang natürlich auch ein bisschen Übung. Mit beidem helfe ich euch.

Heute gibt es nun erst mal noch eine weitere geleitete Meditation, in der wir tief in den unveränderlichen Ort der Stille und des Friedens in uns eintauchen.


Ich wünsche dir viel Frieden und Erholung und freue mich zu hören, wie diese Meditation für dich war! Schreibe mir gerne eine Email an kontakt@mamameditation.de oder hinterlasse unten einen Kommentar.

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