Einschlaf-Hilfen

Hallo!

Bestimmt kennst du diese Situation: du bist müde und gehst ins Bett, aber dann liegst du da und kannst nicht einschlafen. Deine Gedanken drehen sich im Kreis und du kommst nicht runter. Das geht vielen so. Aber es gibt viele kleine Tricks, wie man sich selbst beim Einschlafen helfen kann. Am wichtigsten und wirksamsten ist es, langfristig deine EINSTELLUNG zum Thema Schlaf/Einschlafen zu ändern, wenn du Probleme damit hast. Oft sind wir schon gebrandmarkt, weil wir z.B. schon über längere Zeit Probleme mit dem Einschlafen haben. Dann tragen wir das wie eine Überzeugung in uns (“ich schlafe IMMER schlecht”/”ich kann NIE einschlafen”). Gerade dann ist es wichtig, seine Beziehung zum Thema Schlaf einmal zu beleuchten. Damit man diese Überzeugung loslassen kann und eine positive Beziehung zum Thema schlafen aufbauen kann. Aber wie?

Wir werden genau wie mit den Themen Zeit und Kraft nun wieder das Thema neu betrachten, in eine anderes Licht tauchen und die Aufmerksamkeit neu ausrichten. Nutze deine neuen MamaMeditation-Fähigkeiten und werde erst mal wieder zur Beobachterin. Das ist so, als würdest du ein Puzzle auseinandernehmen, um es dann wieder neu zusammensetzen zu können. So, dass es danach mehr zu deinen Gunsten ausfällt.

Wenn du also abends oder nachts wach liegst, dann beobachte erst mal sanft, was sich abspielt. Hast du vielleicht viele stressige Gedanken? Kreisen die To-Do-Listen in deinem Kopf? Führst du ein Streitgespräch fort? Denkst du darüber nach, ob du deinen Kindern heute gerecht geworden bist? Oder was dich morgen erwartet? Und was bringt das alles für Gefühle hoch?

Weil der Körper herunter fährt, wenn wir im Bett liegen, will der Verstand die Chance nutzen, um Stress zu verarbeiten. Er tut das in Form von Gedanken. Deshalb ist es ganz normal, dass man abends im Bett so viele Gedanken hat. Aber es geht viel angenehmer. Und zwar durch meditieren. Wenn du da also liegst und ein Wirbelsturm an Gedanken oder Gefühlen um dich weht, bleibe einfach ganz ruhig. Einfach erst mal beobachten und ruhig atmen. Das nimmt schon mal den ersten Druck heraus, dass man nun unbedingt sofort schlafen will (aber nicht kann). Denn manchmal verfällt man ja regelrecht in eine Panik, wenn man sich ausrechnet, wie viele (oder wenige) Stunden Schlaf noch verbleiben bis zum Morgen. Und je mehr man jetzt unbedingt sofort einschlafen will, um so wacher wird man.

Und dann, wenn du eine Weile einfach da gelegen hast und ein paar Minuten deine Gedanken und Gefühle beobachtet und einfach ruhig geatmet hast, dann kannst du dir vielleicht eine kleine Übung gönnen, die ganz sanft deinen Verstand auf etwas Positives lenkt. Etwas Beruhigendes, etwas, was dir signalisiert: alles ist gut. Ich darf mich jetzt ausruhen. Ich darf jetzt zur Ruhe kommen. Eine Übung, die meditativ ist. Denn Meditation ist genauso erholsam wie Schlaf!

Eine solche Übung ist das Schwärmen.

Das hast du ja im ersten Modul bereits kennengelernt. Das kannst du Abends beim Einschlafen machen oder auch nachts wenn du wach liegst.

Alternativ eignen sich natürlich auch andere Übungen aus diesem Kurs. Zum Beispiel dir aufzulisten, wofür du dankbar bist (in Gedanken). Oder höre dir das Gedanken-Radio oder eine andere geleitete Meditation an. Besonders die geleitete Meditation zum Einschlafen eignet sich oder auch „Gefühle erlauben“. Oder du meditierst einfach still, wie in Modul 6 beschrieben, bis du in den Schlaf gleitest.

Aus Meditation in den Schlaf überzugehen ist sehr kraftvoll und führt meistens zu einem sehr ruhigen Schlaf.

In der heutigen PDF kannst du deine Einstellung zum Thema Einschlafen "überprüfen" und findest alle Einschlaf-Hilfen nochmal aufgelistet.

Ich freue mich, von dir zu hören, wie es dir mit dem Einschlafen geht!

 

Zusammenfassung - was ist zu tun:

  1. wenn du wach liegst, bleib ganz ruhig, atme tief und beobachte erst mal deine Gedanken und Gefühle.

  2. dann liste dir in Gedanken auf, für was du in deinem Leben schwärmen kannst

  3. wenn du in negative Gedanken zurückgleitest, komme ganz sanft zum Schwärmen zurück, sobald es dir auffällt.

  4. Alternativ kannst du auch eine andere der oben genannten Übungen machen.