Energie für die Seele

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Und schon ist die Woche fast wieder rum. Du hast dich auf körperlicher Ebene Dingen geöffnet, die dir Energie geben und wie du auf eine Art handeln kannst, die kraftvoll für dich ist.

Und auf der Ebene des Geistes hast du Freundschaft mit deinem Verstand geschlossen, ihm vielleicht sogar einen Namen gegeben und ihm neue Aufgabenbereiche gezeigt (oder einfach nur wieder aktiviert): das positive Denken oder einfach mal still zu sein ;-).

Vielleicht erscheint das auf den ersten Blick als nicht viel. Und doch ist es etwas ganz Großes, wofür du hier gerade in deinem Leben Platz schaffst. Ich möchte dir an dieser Stelle gratulieren, wie weit du schon gekommen bist, denn dieser Kurs ist eine Investition in dein Wohlbefinden und einfach nur in DICH!

Wir wollen heute nun noch ein wenig tiefer gehen und schauen, wie du auf Seelenebene einerseits mehr auftanken kannst und dir andererseits bewusst wirst, was dich Energie kostet.

Natürlich ist das ein Thema, das man nicht nur an einem Tag behandeln kann. Aber ich hoffe, es heute etwas in dir anzuklingen und zum schwingen zu bringen, so dass es sich dann weiter entfalten darf, wenn es will. Und im restlichen Kurs wird es auch darum gehen, das dann noch mehr im Leben und im Alltag zu verankern.

Also zunächst mal wieder die Frage: was lasse ich in mein Leben, in mein Sein „hinein“, das mich vielleicht Energie und Kraft kostet? So auf einer Gefühls- und Seelenebene. Ich gebe zu, das ist eine herausfordernde Frage und du kannst ganz sanft zunächst mal "nur" eine Sache oder ein Thema für dich finden, wo du das Gefühl hast: da fühle ich keine 100% und auch keine 80% und noch nicht einmal 50% (an Freude, Ja-Sagen, positivem Gefühl – oder wie auch immer du für dich misst, dass es stimmig ist und du es in deinem Leben/Alltag haben willst).

Gibt es irgendetwas oder irgend jemanden, der dich nervt und Zeit und Kraft kostet in deinem Leben? Und noch viel wichtiger: gibt es etwas, das du daran ändern kannst? Zum Beispiel die Zeit zu reduzieren, die du mit dieser Person verbringst, dich mehr abzugrenzen oder sogar ganz den Kontakt zu beenden? Oder eine Tätigkeit, die dich nicht nährt, zu verringern oder ganz aufzuhören?

Und klar, falls es so etwas ist, wie deine Arbeit, dann ist das natürlich ein langfristiger Prozess, der nicht in einen kurzen Beitrag hinein passt, wie diesen (das wäre jetzt hier aber zu ausufernd und wäre wohl eher ein Thema für ein 1:1 Coaching mit mir). Aber im Großen und Ganzen geht es mir darum: wenn es offensichtliche Bereiche in deinem Leben gibt, die dich Energie kosten und die du eindämmen oder sanft verändern kannst – dann sei es dir wert und tue es!

Wenn es kraft-kostenden Aspekte gibt in deinem Leben, die du nicht ändern kannst, dann versuche zu akzeptieren, dass es IM MOMENT so ist. Akzeptanz ist ein Tor zu innerem Frieden und es kann dir schon viel an Nerven sparen, wenn du innerlich die Situation so annehmen kannst, wie sie ist. Wenn die Zeit reif ist, kann sich dann vielleicht etwas verbessern/verändern, wenn du die Absicht setzt.

Ich persönlich versuche, nicht mehr als 20% in meinem Leben Dingen zu widmen, die mich nicht erfüllen.

Die zweite wichtige Frage zum Thema Energie auf Seelenebene ist, was du aus dir „herauslässt“, also womit du dein Sein und deine Tage füllst, was du mit deiner Zeit und deiner Kraft aktiv tust.

Macht dir der Sport, den du ausübst, Spaß? Triffst du dich mit Freunden, die du wirklich sehen möchtest oder tust du es mehr aus Höflichkeit? Unternimmst du auch mal was, was du willst oder immer nur das, was der Rest der Familie will? Kochst du auch mal nur für dich, was dir gut tut?....

Kurzum: zu welchen Dingen, Tätigkeiten, Menschen usw., fühlst du ein dickes, fettes JA? Notiere diese im heutigen Reflektionsblatt und fülle 80% deiner Zeit damit. Es gibt immer noch genug Nein's (also Dinge, die man tun muss, aber nicht unbedingt will....unangenehme Plichten usw.) - aber selbst die kann man größtenteils in Ja's verwandeln (da bin ich Expertin drin und nächste Woche zeige ich dir, wie).

Für heute wünsche ich dir erst mal viel Freude, beim Fühlen, was deine Ja's sind! Und mit dieser neuen Version der 80/20-Regel ;-).

P.S. Und hier noch ein kleines Zitat, das ich zum Thema passen finde (ich liebe dieses Zitat, wenn auch nicht in einem religiösen Sinne, deshalb kannst du dir das Wort „Gott“ auch einfach ersetzen mit deinem Wort für die Kraft, die für dich alles zusammenhält – Quelle, Höheres Selbst, Kraft, Liebe, wie auch immer du es nennen magst...):

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
— Reinhold Niebuhr